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Wege in die Zukunft - der moderne Verein - die moderne Turnabteilung

Workshop des Turngau Staufen und des Schwäbischen Turnerbundes wieder ein Erfolg. 13 Vereine aus dem Turngau Staufen unternahmen im Sport- und Familienpark des Turnvereins Holzheim eine Zeitreise. Pilot des „Raumschiffs" war Eberhard Blank, erfahrener Moderator vom STB-Team Mitgliederservice. Mit an Bord ebenfalls die beiden Vereinsentwickler des Turngaus, Martin Sauer und Sybille Hiller.      

Seit einigen Jahren haben die Verbände erkannt, wie wichtig es ist, die Vereine auf die Zukunft einzustellen und ihnen Hilfestellung zu geben. Seit vielen Jahren werden Workshops und Dialogabende angeboten, um den Vereinen die Notwendigkeit, sich mit der Zukunft auseinanderzusetzen, deutlich zu machen. Vom TSV Schlierbach nahm die Abteilungsleiterin Turnen, Anja Heubach, an diesem workshop teil.

„Mitgliederschwund in verschiedenen Altersgruppen, demografischer Wandel, weniger Finanzen, Hallenkapazitäten, die Rahmenbedingungen werden für die Vereine nicht einfacher. „Es gibt sicher in Zukunft noch mehr Herausforderungen, die die Vereine bewältigen müssen, um attraktiv und gut aufgestellt zu sein„ stellt Martin Sauer, Turngau-Vize und Vereinsentwickler in einer Person fest. Aber wichtig ist auch zu erkennen, dass viele Vereine ihr Potential, das in ihnen steckt, noch lange nicht voll ausgeschöpft haben, „und genau hier wollen wir unterstützend helfen".

Vor allem die Motivation von neuen Mitgliedern, Jugendlichen und ehrenamtlich Engagierten sowie die Stärkung des Wir-Gefühls brennt vielen als Thema unter den Nägeln. Auch die Qualifizierung der Übungsleiter und der Angebote wird länger diskutiert. Aber nicht nur die „Problemchen" und Hindernisse werden klar angesprochen. Den anwesenden Vereinsvertretern fallen auch viele positive Punkte im Vereinsleben ein. Stärken sind etwa das breit gefächerte Angebot, die familiäre Atmosphäre, die persönlichen Beziehungen, die über Jahre im Verein wachsen, die Öffnung für Nichtmitglieder, die ehrenamtliche Mitarbeit, die auch jedem selbst für seine Persönlichkeitsentwicklung viel bringt.

Für alle hilfreich und spannend waren die kurzen Berichte aus den Vereinen, die bereits ihre Defizite erkannt haben und mit neuen Wegen und Konzepten gute Erfahrungen gemacht haben:

Turnverein Holzheim - der Verein steckt mitten im 125jährigen Jubiläum und hat in den letzten Jahren seine kompletten Sportstätten- und Angebotsstruktur neu entwickelt und systematisch umgesetzt. Der Verein hat aktuell fast 1.100 Mitglieder und wöchentlich fast 70 verschiedene Sportangebote. Neues Design, neuer Slogan „125 Jahre aktiv - Gestern. Heute. Morgen" - der Sport- und Familienpark TV Holzheim" ist fit für den Weg in die Zukunft (www.tvholzheim.de)

 

Einen ähnlichen Schnitt in der Vereinsstruktur hat der TSV Schlierbach vor rund fünf Jahren begonnen, wie der 1. Vorsitzende Kai Gicklhorn berichtete. Ständige Übungsleiterwechsel, mangelnde Motivation, all das hat sich das Vereinsführungsteam zu Herzen genommen und eine Qualitätsoffensive für alle Sportbereiche gestartet, die Finanzen wurden auf die einzelnen Abteilungen verteilt, die Beitragsstruktur wurde verändert,..... Einen entscheidenden Schritt machte das Team bei einer Klausurtagung weg vom Alltagsgeschäft. Gemeinsam mit seinen 980 Mitgliedern ist der Vorstand auf einem guten Weg, aber es gibt insbesondere in der Wahrnehmung im Ort noch einiges zu tun.

 

Die Organisation des Gaukinder- und Jugendturnfests 2010 brachte die beiden Vereine GSV Dürnau und TSV Bad Boll auf die Idee, enger miteinander zu kooperieren. Ein Blick zurück: „ Vertrauen, gegenseitige Unterstützung, viele Ideen und motivierte Helfer waren die Eckpfeiler" einer tollen Erfahrung. Hier sind Freundschaften entstanden", so das Fazit der Verantwortlichen aus beiden Vereinen. „Wir konnten den Aufwand minimieren und übrig geblieben ist auch noch was, zudem gab es von allen Seiten nur Lob! Und: das war nicht das letzte Mal, dass wir so was gemeinsam organisieren". 2013 feiert der GSV Dürnau sein 125jähriges Bestehen, und da, so viel ist sicher, ist der TSV Bad Boll beim Festen und Organisieren wieder mit dabei (www.gsv-duernau.de und www.tsv-badboll.de).

Ein besonderer Ruck ging durch den TSV Baiereck-Nassach. Angeregt durch den letztjährigen Workshop „Wege in die Zukunft" wurden in der Vorstandschaft Dinge thematisiert, Probleme nicht ausgeklammert, sondern angesprochen und ausdiskutiert. Die Arbeit wurde systematisch auf mehrere Schultern verteilt, neue Ideen werden jetzt nicht mehr niedergeschmettert, sondern auch mal ausprobiert und für gut befunden, es entstand ein völlig neues Klima - Fazit es macht wieder Spaß im TSV! - www.tsvbaiereck-nassach.de.

Einen ähnlichen Motivationsschub hat die Spvgg Reichenbach im Täle erlebt, die in Vorbereitung auf das 100jährige Jubiläum 2012 ein Jubiläumsseminar des STB besucht hat und mit vielen neuen Ideen und Freude an der Weiterentwicklung des Vereins derzeit an die Arbeit geht - www.spvgg-reichenbach.de.

Eine Erfolgsmeldung gibt es auch vom Turnverein Uhingen. Der Verein mit über 1.000 Mitgliedern steht schon seit langem für ein vielfältiges und interessantes Sportangebot. Mit Angeboten von „Baby in Bewegung" bis hin zum Seniorenturnen hat der Verein für jede Altersklasse und jede Fitness-Stufe ein qualifiziertes Angebot im Turnbereich. Da Männer schon immer schwieriger in Bewegung gebracht werden können, bietet der Verein jetzt Sport in einer gemischten Truppe an „und die Ehefrauen und Partnerinnen sorgen dafür, dass die Männer auch mitgehen", erzählt die Vereins-Vertreterin schmunzelnd (www.tv-uhingen.de).

All die Beispiele zeigen, dass es viele Ansätze gibt, neuen Schwung in das Vereinsleben zu bringen und damit auch neue Mitglieder für den Verein gewinnen zu können. Rollenspiele beim Seminar machten deutlich, wie unterschiedlich auch das Vereinsangebot, die Sportstättenstruktur, von Jugendlichen, Eltern, Senioren etc. wahrgenommen wird. Insbesondere ist es auch wichtig, andere Gruppierungen, wie Schulen, Kindergärten, Gesundheits- und Krankenkassen, Seniorenbegegnungsstätten, andere Vereine und auch die Vertreter der Kommunen regelmäßig zu einer Gesprächsrunde einzuladen, um dadurch auch neue Ideen, Kooperationen und Konzepte zu entwickeln. Eine interessante Anregung dabei war, auch Elternvertreter in Vereinsgremien zu wählen, denn gerade die Eltern sind für die Motivation von Kindern und Jugendlichen, im Verein Sport zu treiben, von elementarer Bedeutung.

Das berühmte Loch nach der Mittagspause haben die Organisatoren des Workshops gemeinsam mit dem TV Holzheim auch gut in den Griff bekommen. Eine beeindruckende Einführung in die Tai Chi-Angebote des Vereins unter der fundierten und kurzweiligen Leitung von Sighard Weiß brachte die Workshop Teilnehmer wieder in Schwung und motivierte für das umfangreiche Nachmittagsprogramm.

Interessant war der Einblick in die Markenwelt des Schwäbischen Turnerbunds, die sich allerdings bis jetzt noch nicht so in den Köpfen der Vereinsverantwortlichen festgesetzt hat. - Die 4 F sind das Markenzeichen aller turnerischen Angebote -„Wo 4 F drauf steht, ist auch Turnen drin". Der Deutsche- und Schwäbische Turnerbund unterscheidet zwischen Kinderturnen, Gymwelt, Sportarten-Vielfalt und Turnen selbst. Der Turngau wird in den nächsten Wochen, die Logos und die Begriffe nochmals an die Vereine weiterleiten, mit der Bitte diese bei Veröffentlichungen, Internet-Seiten der Vereine etc. zu verwenden, damit die „Marken" nach und nach so bekannt und selbstverständlich werden wie etwa der Daimler-Stern.

Nach gut 8 Stunden war die gemeinsame Zeitreise vorbei. Vorbei aber nur in diesem gemeinsamen Kreis. Dem Kreis gehörten an - Verantwortliche aus den Vereinen TSGV Albershausen, TSV Bad Boll, TSV Baiereck-Nassach, TG Donzdorf, GSV Dürnau, TSV Eschenbach, TSV Schlierbach, TV Holzheim, Spvgg Reichenbach, TGV Roßwälden, TV Weißenstein, TSV Bad Überkingen und TV Uhingen.

Motiviert und begeistert vom Tagesprogramm waren sich die Teilnehmer einig, dass sie gleich in der nächsten Woche neue Ansätze in ihrem Verein in Bewegung bringen wollen. Alle waren sich einig - diesen Weg in die Zukunft gemeinsam mit dem STB, dem Turngau Staufen und den Vereinsentwicklern zu gestalten ist notwendig, spannend und muss auch 2011 seine Fortsetzung finden.

Sybille Hiller

 

 

 

 

 

 

 

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